Ich bin keine große Künstlerin, und maße mir auch nicht an, das glauben zu machen. Aber ich liebe es, das zu tun: Zu malen, ob mit Acryl oder mit Aquarellfarben. Verschiedene Techniken auszuprobieren. Das Internet ist voll davon. Oder einfach Abstraktes zu kreieren. Zu lernen, mit den verschiedensten Materialien umzugehen. Figuren zu formen, mit Ton oder mit Pappmache. Oder auf Drahtgestell etwas zu bauen. Oder Collagen entstehen zu lassen. Inspiriert durch Dada und Hanna Höch. Geschichten auf Bildern zu schreiben, mit ausgeschnittenen Worten oder Buchstaben in unterschiedlicher Größe und Länge, aus Zeitschriften oder aus alten Büchern. Und weil ich das einfach alles gerne mache, traue ich mich auch, hier in meinem Blog das einzustellen, was mir gefällt.
Alkohol-Inks
Ich liebe diese Technik. Eigentlich. Sie kann zaubern. Eine farbige Fläche vor sich zu haben, oder auch eine zuerst weiße, glänzende, man kann dafür Acrylbinder nehmen. Danach einfärben. Es muss wasserabweisend sein. Oder man nimmt gleich das Spezialpapier dafür her. Hier wird mit Alkohol gearbeitet, der sich auf dieser Fläche verteilen darf. Und dann tropft man ihn da drauf, kleinere Tropfen, größere Tropfen, ganz kleine, nur Spritzer. Und es wird sich zu einem wundervollen Muster ausbreiten.
Ich hätte es gerne mit meinen Enkeln ausprobiert. Aber ganz ehrlich – durch die Arbeit mit dem Alkohol ist das hier leider nicht ganz ungefährlich. Der Raum sollte gut belüftet sein. Und bei Kindern? Auch wenn es vielleicht in Mode gekommen ist, damit Kunstwerke herzustellen, ich habe es sein gelassen. Warten wir noch ein paar Jahre, bis sie älter sind. Und dann entscheiden wir neu, ob es genau diese Technik sein muss.

Büttenpapier

Gemalt in einem Büttenpapierbuch. Wundervolles, dickes, saugfähiges Papier. Allein schon der Anblick dieses herrlichen Buches mit seinen ausgefransten Seiten verlockt zum Malen. Einfarbiges. Buntes. Dickere Farbschichten draufklecksen. Punkte tropfen. Vielleicht verschiedene Farben nehmen, kräftige Töne ohne sie vorher zu mischen. Die Buchseiten zusammenklappen und voilá. Wir raten, was könnte es geworden sein. Oder genießen einfach unser Kunstwerk und lassen es trocknen. Kinder lieben so etwas. Ich auch. Mit Farben spielen. Mit Paste matschen. Etwas Kindliches entsteht in mir.
Fotografieren

Oh, sie posieren. Sind sie nicht fotogen? Diesmal nicht im Berliner Zoo. Diesmal mitten unter uns. Sie sind bei uns gelandet, mitten im Haus. Wie aufregend. Nur, von welchem Planeten sind sie? Ist das wirklich wichtig? Ob sie mit uns kommunizieren werden? Vielleicht mit ihren leuchtenden Augen?
Alien an Erde

Es sind kleine Kunststofffiguren, die mir eine Enkelin schenkte. Diese süßen winzigen Erdmännchen, von denen einer es sich auf einem Baumstamm bequem macht, um seine Umgebung besser zu beobachten. Und dann gibt es den schrillen Pfiff als Warnung für alle Familienmitglieder, wenn Gefahr in Verzug ist. So verhalten sie sich in echt, ich mag sie. Im Berliner Zoo kann man sie herrlich beobachten.
Einfach malen

Die Donau ist mein Heimatfluss. Ich bin in einer wunderschönen alten Stadt an der Donau geboren, und lebe jetzt auch seit vielen Jahrzehnten in einer Stadt, in der die Donau zum Stadtbild gehört. Nie habe ich meinen Fluss verlassen. Ich habe ihn, als ich klein war, sogar einmal zugefroren erlebt. Man konnte zu Fuß über die Donau laufen. Und ich weiß, wie beängstigend es ist, wenn sich das Eis löst und diese Blöcke krachend vom Strom mitgerissen werden. Ich kenne sein Hochwasser, und was es anzurichten vermag. Und ich weiß von den gefährlichen Strudeln, die er bildet: In Regensburg. Dort werden sogar Strudelfahrten angeboten.

Noch ist der Blog neu und im Entstehen. Anngret schreibt Geschichten, veröffentlicht im Blog Alltagserlebnisse, schreibt über Frauenthemen, über Erlebnisse auf ihren Reisen, übers Älterwerden in Würde und Gesundheit, erzählt über die neue sanfte Medizin und einfach über alles, was das Einfach-Mensch-Sein ausmacht. Sie hat eine Ausbildung zur Psychologischen Beraterin, war im Berufsleben im Steuerbereich tätig und ist jetzt in Rente.